Der Fachkräftemangel in Deutschland stellt Unternehmen vor enorme Herausforderungen. Ob Mittelständler in Berlin, Handwerksbetrieb in München oder Hotelgruppe – bevor sich ein hochqualifizierter Kandidat bewirbt, prüft er fast immer das Employer Branding auf Kununu. Eine einzige unfaired oder verleumderische 1-Sterne-Bewertung eines gekündigten Mitarbeiters oder abgelehnten Bewerbers kann dazu führen, dass Top-Talente sofort abspringen.

Viele Geschäftsführer und HR-Leiter glauben fälschlicherweise, man sei gegen die anonymen Rachefeldzüge auf Kununu machtlos. Das Gegenteil ist der Fall! In diesem Leitfaden erfahren Sie, wie die aktuelle BGH-Rechtsprechung Arbeitgeber schützt und wie Sie rufschädigende Einträge in 0 bis 48 Stunden rechtssicher anfechten.

1. Wann ist eine Kununu-Bewertung rechtswidrig und löschbar?

Kununu schützt zwar die Anonymität von Arbeitnehmern, aber diese endet dort, wo Unwahrheiten verbreitet werden oder kein reales Beschäftigungsverhältnis bestand. Nach deutscher Rechtsprechung können Sie Löschanträge stellen bei:

  • Fehlendem Beschäftigungsverhältnis (Fake-Bewertungen): Bewerter, die nie bei Ihnen gearbeitet haben (z. B. Konkurrenten oder Trolls), haben kein Bewertungsrecht. Bestreiten Sie den Kontakt, muss Kununu den Beweis einfordern.
  • Falschen Tatsachenbehauptungen: Aussagen wie „Überstunden werden grundsätzlich nicht bezahlt“ oder „Das Gehalt kommt monatelang zu spät“ sind überprüfbare Tatsachen. Sind sie unwahr, ist die Bewertung rechtswidrig.
  • Beleidigungen & Schmähkritik: Persönliche Angriffe auf Geschäftsführer oder Vorgesetzte („Chef ist ein Choleriker und Betrüger“) verstoßen gegen § 185 StGB.
  • Verrat von Geschäftsgeheimnissen oder Klarnamen: Nennung von internen Zahlen, Kundenlisten oder Klarnamen von Kollegen verstößt gegen die DSGVO und das GeschGehG.

2. Der rechtliche Hebel bei Kununu: BGH Az. VI ZR 34/15

Genauso wie bei Google Maps oder Jameda greift auch bei Kununu die wegweisende Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur Beweislastumkehr.

⚖️ So läuft die Prüfung nach BGH-Kriterien ab

Wenn Sie über GMapMaster gegenüber Kununu formal rügen, dass der Verfasser der 1-Sterne-Kritik in Ihren Personalakten nicht als Mitarbeiter oder Bewerber bekannt ist, muss das Portal den Notice-and-Take-Down Prozess starten. Kununu fordert den anonymen Autor auf, einen geschwärzten Arbeitsvertrag, ein Kündigungsschreiben oder eine Gehaltsabrechnung einzureichen. Kann er dies nicht, muss Kununu den Eintrag endgültig entfernen!

3. Warum GMapMaster die smarte Alternative zur Kanzlei ist

Schaltet ein Unternehmen einen klassischen Arbeits- oder Medienanwalt ein, fallen nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) meist sofort 600 € bis 1.500 € an Vorauszahlung an – völlig unabhängig davon, ob Kununu die Bewertung am Ende löscht oder nicht.

  1. 0 € Vorauszahlung (Kein finanzielles Risiko): Wir arbeiten bei GMapMaster zu 100 % erfolgsbasiert. Sie gehen in Vorleistung für 0 Cent.
  2. 39 € Festpreis pro erfolgreicher Löschung: Unser transparentes Honorar wird ausschließlich dann fällig, wenn die Kununu-Rezension nachweislich und dauerhaft von Ihrem Arbeitgeberprofil gelöscht wurde. Bleibt sie stehen, kostet es Sie nichts!
  3. Einreichung in 0 bis 48 Stunden: Unser spezialisiertes Prüfteam analysiert Ihren Fall sofort und leitet den Schriftsatz ohne wochenlange Kanzlei-Wartezeiten an die Rechtsabteilung von Kununu weiter.

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4. Was Sie als Arbeitgeber niemals tun sollten

Um Ihre juristischen Erfolgschancen im Prüfverfahren nicht zu gefährden, beachten Sie unbedingt diese Regeln:

  • Keine emotionalen Antworten unter der Bewertung: Wenn Sie öffentlich antworten: „Herr Müller, Sie wurden wegen Diebstahls entlassen, deshalb rächen Sie sich!“, verstoßen Sie selbst gegen den Datenschutz und bestätigen gleichzeitig, dass die Person Mitarbeiter war. Die Löschung wird dadurch unnötig erschwert.
  • Keine Drohungen an die Belegschaft: Versuchen Sie nicht, intern nach dem anonymen Verfasser zu fahnden oder Mitarbeiter unter Druck zu setzen. Nutzen Sie ausschließlich den sauberen juristischen Portalweg.

Lesen Sie auch unsere weiterführenden Artikel zu den Themen Google, Jameda & Kununu im großen Vergleich 2026 sowie Ist das Löschen von Bewertungen legal?.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Kununu-Bewertungen

Kann man eine schlechte Kununu Bewertung löschen lassen?

Ja. Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH Az. VI ZR 34/15 und VI ZR 33/21) dürfen Sie als Arbeitgeber bestreiten, dass der Verfasser jemals bei Ihnen beschäftigt war oder sich beworben hat. Kununu muss die Bewertung dann prüfen und vom Autor einen Tätigkeitsnachweis anfordern.

Welche Nachweise verlangt Kununu von anonymen Verfassern?

Bestreitet das Unternehmen den Arbeitskontakt über GMapMaster, fordert Kununu den Bewerter auf, binnen einer festen Frist einen anonymisierten Beschäftigungsbeleg (z. B. geschwärzter Arbeitsvertrag, Gehaltsabrechnung oder Kündigungsschreiben) vorzulegen. Kann der Verfasser dies nicht, wird der Eintrag gelöscht.

Gilt das auch für unwahre Behauptungen von echten Ex-Mitarbeitern?

Absolut. Auch echte ehemalige Mitarbeiter oder abgelehnte Bewerber dürfen keine unwahren Tatsachenbehauptungen (z. B. 'Gehalt wird nie ausgezahlt' oder 'Chefin beleidigt Angestellte') oder Geschäftsgeheimnisse veröffentlichen. Solche Inhalte sind rechtswidrig und werden im Notice-and-Take-Down Verfahren entfernt.

Was kostet das Löschen einer Kununu Rezension über GMapMaster?

Im Gegensatz zu klassischen Arbeits- oder Medienanwälten, die oft 600 € bis 1.500 € Vorauszahlung verlangen, zahlen Sie bei GMapMaster exakt 0 € Vorschuss. Unser Festpreis von exakt 39 € pro Löschung wird nur berechnet, wenn die Bewertung nachweislich dauerhaft entfernt wurde.

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